Home / Angebot / Programm / Vor­trags­pro­gramm
Im Vor­trags­zelt Stand 400

Vor­trags­pro­gramm 2024

 


12.00 Uhr
Rosen gehen auch ohne Laven­del| Andre­as Bar­la­ge | Bild­nach­weis: Andre­as Barlage
Nie zuvor gabe es eine so gro­ße Viel­falt blatt­ge­sun­der und vita­ler Rosen­sor­ten nahe­zu jeder Höhe und Wuchs­form. Das eröff­net einen sehr gro­ßen Spiel­raum für die Gestal­tung. Ler­nen Sie neue – viel­leicht ver­rück­te, aber nie lang­wei­li­ge – Kom­bi­na­tio­nen aus Rosen und Begleit­pflan­zen ken­nen, die funk­tio­nie­ren. Es geht in dem Vor­trag neben der Zusam­men­stel­lung von Far­ben, Höhen und Wuchs­for­men, auch dar­um, die Aus­strah­lung einer Sor­te zu erfas­sen und die­se gezielt zu inszenieren.

Andre­as Bar­la­ge arbei­tet als frei­er Autor sowie gele­gent­lich als Pla­ner oder Bera­ter für Gar­ten­an­la­gen. Ihm wird nach­ge­sagt, sowohl Pflan­zen pass­ge­nau ein­set­zen zu kön­nen als auch sei­ne The­men kurz­wei­lig und infor­ma­tiv zu präsentieren.


14.00 Uhr
Kräu­ter- und Heil­pflan­zen | Anton Schänzle
Auf 1 ha Acker­flä­che wer­den in der Gärt­ne­rei Schänz­le ver­schie­dens­te Arten ange­baut, z.B. Augen­trost, Arni­ka, Gän­se­blüm­chen, Gun­del­re­be oder Gel­ber Jas­min. Dane­ben wer­den auch nicht win­ter­har­te Son­der­kul­tu­ren kul­ti­viert. Auf der garden­Life erhal­ten Sie hilf­rei­che Tipps zu Ver­wen­dung, Pflan­zung und Win­ter­här­te vom Exper­ten für Kräu­ter und Heilpflanzen.

Anton Schänz­le pro­du­ziert mit sei­nem Team mit viel Enga­ge­ment, Über­zeu­gung und Hand­ar­beit Topf­heil­kräu­ter für Pri­vat­kun­den und baut Heil­pflan­zen für die Homöo­pa­thie an. Im Klos­ter­la­bo­ra­to­ri­um Lorch wer­den die­se wert­vol­len Kräu­ter zu hoch­wer­ti­gem Johan­nis­kraut-Öl, Cal­en­du­la-Bal­sam und Tees weiterverarbeitet.

16.00 Uhr
Viel­falt säen – Zukunft ern­ten. Alte Sor­ten, Bio­di­ver­si­tät und Saat­gut­ver­meh­rung. | Patrick Kai­serVie­le Kul­tur­pflan­zen, die es vor hun­dert Jah­ren noch gab, gel­ten mitt­ler­wei­le als ver­schol­len. Mit ihnen sind auch vie­le Far­ben, For­men, Düf­te und Aro­men auf unse­ren Tel­lern ver­lo­ren gegan­gen. Patrick Kai­ser stellt die Erhal­tungs­mög­lich­kei­ten und die Bedeu­tung der
Pflan­zen­viel­falt am Bei­spiel von Gemü­se vor. Beim Gen­bänk­le e.V. ist er für den Erhalt der Gemü­se- Kul­tur­pflan­zen­viel­falt in Baden-Würt­tem­berg tätig. Mit sei­ner Saat­gut­in­itia­ti­ve „Tat­gut” ver­mehrt und erhält er eine gro­ße Anzahl his­to­ri­scher Sor­ten und Gar­ten­ra­riä­ten in Tett­nang (Laim­nau).

Patrick Kai­ser setzt sich für die Ret­tung un den Erhalt der Kul­tur­pflan­zen­viel­falt ein. Er ist Geschäfts­füh­rer bei Gen­bänk­le e.V. und Grün­der der Saat­gut­in­itia­ti­ve “Tat­gut” in Tettnang.


12.00 Uhr
Müs­sen Rosen zickig sein?| Petra Lorenz, Ulf Sie­bert Vie­len Gar­ten­be­sit­zern gilt die Rose als edels­te und schöns­te Blu­me in ihrem Gar­ten. Außer­dem zählt sie im Haus­gar­ten auch zu den Gewin­nern der Kli­ma­kri­se. Nach anfäng­li­cher Begeis­te­rung sieht die Rea­li­tät jedoch anders aus, die Ent­täu­schung ist umso grö­ßer und die Rose gilt fort­an als „zickig“. Was nun?
Petra Lorenz und Ulf Sie­bert stel­len inter­es­sier­ten Rosen­freun­den und Hob­by­gärt­nern 10 ganz ein­fa­che Regeln für eine lan­ge Freu­de an der Köni­gin der Blu­men vor.

Dr. Petra Lorenz & Ulf Sie­bert die Lei­tung des Freun­des­krei­ses Tübin­gen-Neckar-Alb, der hie­si­gen Regio­nal­grup­pe in der Deut­schen Rosen­ge­sell­schaft e.V.


 

14.00 Uhr

Was Pflan­zen alles kön­nen… | Han­ne Roth Das Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Pflan­zen­ar­ten unter Extrem­be­din­gun­gen ist ein The­ma, das Gar­ten­freun­dIn­nen inter­es­sie­ren wird. Wel­che Pflan­zen sowohl mit lan­gen Tro­cken­pe­ri­oden als auch mit extre­men Unwet­tern gut zurecht kom­men, erfah­ren Sie von der freu­en Land­schafts­ar­chi­tek­tin Han­ne Roth.

Han­ne Roth hat nach Leh­re und Stu­dum Pra­xis in Gärt­ne­rei­en und bei der Mit­ar­beit bei baye­ri­schen Lan­des­gar­ten­schau­en gesam­melt. Vor­trä­ge zu pflanz­li­chen und gestal­te­ri­schen The­men, der Lehr­auf­trag für Pflan­zen­ver­wen­dung an der Fach­hoch­schu­le Wei­hen­ste­phan und die Mit­ar­beit im AK Stau­den­ver­wen­dung des BDS zei­gen Han­ne Roths Lei­den­schaft für die Pflanze.Pflanzenorientierte Pla­nun­gen im öffent­li­chen und pri­va­ten Bereich – im Beson­de­ren bei Gar­ten­schau­en – zäh­len heu­te zu ihren Hauptaufgaben

 


 

16.00 Uhr Cle­ma­tis rich­tig schnei­den  | Bri­git­te Nie­me­la Dem Charme einer üppig blü­hen­den Cle­ma­tis kann sich nie­mand ent­zie­hen. Hier­für ist ein guter Schnitt not­wen­dig. Für vie­le Gar­ten­lieb­ha­ber tre­ten jedoch gera­de hier eini­ge Fra­gen auf: Wie erken­ne ich, wel­cher Schnitt mei­ner Cle­ma­tis gut­tut? Wann und wie­viel soll ich schnei­den? Was hat es mit den Schnitt­grup­pen auf sich? Wie hilft der Schnitt, mei­ne Cle­ma­tis gesund zu erhal­ten? Ant­wor­ten auf Ihre Fra­gen sowie zahl­reich Tipps und Tricks der Refe­ren­tin hel­fen Ihnen, das Bes­te aus Ihren Klet­ter­künst­lern herauszuholen.

 

 


 

 

12.00 Uhr Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft – Sola­wi Römer­stein-Stroh­wei­ler | Moni­ka Wer­ner “Das Gemü­se ver­liert sei­nen Preis und gewinnt sei­nen Wert zurück”. Nach die­sem Mot­to gärt­nert Moni­ka Wer­ner auf der schwä­bi­schen Alb – gemein­sam mit 50 Haus­hal­ten, die sich an den Anbau­kos­ten betei­li­gen und dafür wöchent­lich eine Gemü­se­kis­te erhal­ten. Wer möch­te, arbei­tet auf dem Acker mit und bekommt so auch Ein­bli­cke in den Bio-Gemü­se­an­bau. In die Kis­te kommt, was gera­de reif ist – ohne Ver­pa­ckungs­müll, lan­ge Trans­port­we­ge und Abfall, denn auch krum­me Gur­ken und bei­ni­ge Möh­ren wer­den verteilt.

Moni­ka Wer­ner lei­tet den Anbau des gemein­schaft­li­chen Gemüsegartens in Römer­stein (Sola­wi) an und freut sich
über das Inter­es­se an die­sem Projekt.


 

14.00 Uhr Vom Rasen zur Blu­men­wie­se – für mehr Arten­viel­falt im Gar­ten | Bri­git­te Nie­me­la Wenn wir ein Stück Rasen in eine Blu­men­wie­se ver­wan­deln, kön­nen wir im eige­nen Gar­ten ohne gro­ßen Auf­wand einen Bei­trag zum Arten­schutz leis­ten. Eine Wie­se ist blü­ten­reich, braucht weni­ger Was­ser als der Rasen und bie­tet einen Lebens­raum für vie­le Tie­re von den Insek­ten bis zum Igel. Wie geht man bei der Umge­stal­tung vor und wel­che Pflan­zen sind beson­ders geeig­net? Was ist bei der Pfle­ge einer Blu­men­wie­se zu beach­ten? Bri­git­te Nie­me­la zeigt, dass eine Blu­men­wie­se nicht nur öko­lo­gisch wert­voll, son­dern auch wun­der­schön ist.

Die gro­ße Lei­den­schaft von Bri­git­te Nie­me­la ist der Gar­ten und der Aus­tausch liegt ihr beson­ders am Her­zen. Ihr Wis­sen gibt sie mit Freu­de an Gar­ten­in­ter­es­sier­te weiter.


 

16.00 Uhr Der Topf, mein Freund und Hel­fer Kübel trotz Gar­ten? Aber klar! | Dorea Dau­ner Kübel trotz Gar­ten? Aber klar! Machen wir uns das Gar­ten­le­ben leich­ter. Pro­ble­me sind oft Kopf­sa­che, Lösun­gen häu­fig Topf-Sache – zumin­dest im Haus­gar­ten. Dort nut­zen wir Pflanz­ge­fä­ße näm­lich viel zu sel­ten. Dabei eröff­nen sie gera­de da erstaun­li­che Frei­räu­me. Sie überbrücken Zeit und manch­mal sogar den Raum – und hel­fen uns oben­drein, mit der Natur acht­sa­mer umzu­ge­hen. Kurz, sie machen das Gar­ten­le­ben leich­ter und schöner.

Dr. Dorea Dau­ner arbei­tet seit vie­len Jah­ren als Fach­re­dak­teu­rin für gro­ße Gar­ten- und Land-Maga­zi­ne sowie für Buch­ver­la­ge. Ihr ers­ter „Gar­ten“ waren 15 Kübel auf einem Bal­kon. Heu­te beackert sie einen hal­ben Hekt­ar Stau­den­gar­ten bei Kirchheim/Teck. Töp­fe und Kübel schätzt und nutzt sie aber immer noch intensiv.

 

11.30, 12.30, 14.30, 15.30, 16.30 Uhr Eine könig­li­che Rose zum Mut­ter­tag | Bru­der Paidoios

Ein Ange­bot in ers­ter Linie für Kin­der und
Jugend­li­che, die ihrer Mama eine Freu­de zum
Mut­ter­tag machen möchten.
Unter Anlei­tung von Bru­der Pai­do­i­os ent­steht auf der Basis eines fer­ti­gen Rei­sig­kränz­chens ein Mut­ter­tags­ge­schenk mit einer Rose – der Köni­gin der Blu­men – im Mittelpunkt.
Gleich­zei­tig ist der Kranz Gestal­tungs­hil­fe, der ein klei­nes Kunst­werk ent­ste­hen lässt. Idea­ler­wei­se bleibt das Kränz­chen nach dem Verblühen der Rose erhal­ten und lädt ein, es wie­der neu – auch mit ande­ren Blu­men – zu gestalten.

Bru­der Pai­do­i­os ist seit 50 Jah­ren Mönch bei den EBK Blu­men­mön­chen, einer evan­ge­li­schen, öku­me­ni­schen Ordens­ge­mein­schaft in Det­tin­gen an der Erms, bei der die Arbeit mit Blu­men neben den
Got­tes­diens­ten immer einen wich­ti­gen Platz ein­nah­men. Schon als Kind blumenbegeistert,
war Bru­der Pai­do­i­os sein Leben lang mit Kur­sen unterwegs.

Maxi­mal 12 Teil­neh­me­rIn­nen pro Work­shop, Dau­er ca. 30 Minu­ten. Der Work­shop ist für Garden­Life Besu­che­rIn­nen kostenlos.